Rauchen gehört für viele Menschen über Jahre hinweg zum Alltag – sei es als Ritual, Stressbewältigung oder Gewohnheit im sozialen Umfeld. Doch die meisten Raucher:innen denken irgendwann darüber nach, aufzuhören. Bestimmte Lebensphasen bieten besonders günstige Voraussetzungen, um den Ausstieg zu schaffen und langfristig rauchfrei zu bleiben.
Junge Erwachsenenzeit: Den Grundstein für die Zukunft legen
Der Einstieg ins Studium, die Ausbildung oder den ersten Job ist geprägt von Aufbruch und neuen Routinen. Wer in dieser Phase mit dem Rauchen aufhört, verhindert, dass sich die Sucht über Jahrzehnte festsetzt. Denn je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto stärker ist die Abhängigkeit von Nikotin.¹ Zudem ist die körperliche Regeneration noch besonders stark: Lunge, Herz und Kreislauf können sich erholen und eine Raucherlunge wird vermieden.² Auch der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle – gerade junge Menschen profitieren von den eingesparten Kosten.
Familiengründung: Verantwortung übernehmen
Viele werdende Eltern erleben in dieser Lebensphase eine starke Motivation, ihr Verhalten zu ändern. Dies betrifft nicht nur die Frau, sondern den Partner oder die Partnerin, denn der Schutz des Kindes vor Passivrauchen ist ebenfalls ein zentraler Faktor. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein, dass man selbst möglichst gesund und fit bleiben möchte, um die kommenden Jahre aktiv mitzuerleben. In Österreich rauchen zu Beginn der Schwangerschaft rund 20–30 % der Frauen. Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass ein sofortiges Aufhören dem Kind schaden könnte – das ist nämlich nicht der Fall.³ Raucherentwöhnung, egal in welcher Form, ist immer förderlich für die Gesundheit.
Eine wirkungsvolle und nikotinfreie Unterstützung beim Rauchstopp bietet Asmoken. Über einen Zeitraum von 25 Tagen werden cytisinhaltige Tabletten (Asmoken®) eingenommen, die Entzugserscheinungen und Verlangen mindern können. Im Falle einer Schwangerschaft ist Asmoken nicht geeignet, daher also am besten schon vor der Familienplanung mit dem Rauchen aufhören.
Mittleres Erwachsenenalter: Gesundheit und Lebensqualität zurückgewinnen
Zwischen 40 und 50 Jahren melden sich bei vielen Menschen die ersten körperlichen Warnsignale – sei es Kurzatmigkeit, Bluthochdruck oder wiederkehrende Infekte. Gerade jetzt lohnt sich ein Nikotinentzug enorm: Studien zeigen, dass auch langjährige Raucher:innen ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs deutlich senken können, wenn sie aussteigen. Viele berichten außerdem von einer spürbar höheren Fitness, besserem Schlaf und gesteigerter Lebensfreude.
Schon nach weniger als drei Jahren Rauchstopp sinkt zum Beispiel auch die Sterblichkeit deutlich – bei 50- bis 59-jährigen Frauen um 63 % und bei Männern um 54%. Selbst bei langjährigen Raucher:innen im Alter von 60–79 Jahren zeigt sich noch ein Rückgang der Sterblichkeit (Frauen 40%, Männer 33 %).
Ein früher Ausstieg erhöht zudem die Lebenserwartung erheblich: Wer vor dem 40. Lebensjahr aufhört, gewinnt im Schnitt zwölf Jahre, bei einem Stopp zwischen 40 und 49 sind es noch rund sechs Jahre. Grundlage dieser Ergebnisse sind Beobachtungsstudien mit 1,48 Millionen Menschen aus mehreren Ländern über einen Zeitraum von 15 Jahren.⁴
Fazit: Der beste Zeitpunkt ist jetzt
Ob in jungen Jahren, mit Blick auf die Familie oder in der Mitte des Lebens – jede Phase bietet ihre eigene Motivation. Wichtig ist zu verstehen: Es ist nie zu spät, aufzuhören. Doch je früher der Nikotinentzug gelingt, desto größer sind die gesundheitlichen und emotionalen Gewinne. Der Schritt lohnt sich immer.
Lesen Sie hier über Erfahrungen, wie es andere geschafft haben mit Asmoken zum Rauchen aufzuhören.
https://hebammen.at/rauchen-in-schwangerschaft-und-stillzeit/
https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/ohne-rauchen-durch-die-schwangerschaft-so-kann-es-klappen/
¹ VPK, Verband pneumologischer Kliniken e.v. 24.4.2008. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/lebenserwartung-von-jugendlichen-rauchern-verkuerzt-sich-um-mehr-als-nur-10-jahre/
² ebd.
³ Österreichisches Hebammengremium. https://hebammen.at/rauchen-in-schwangerschaft-und-stillzeit/
⁴ Universimed. 29.03.2024. https://www.universimed.com/ch/article/allgemeine-innere-medizin/neue-studie-frueher-rauchstopp-folgeschaeden-373143