Ich bin mit meinen Versuchen mit dem Rauchen aufzuhören immer wieder gescheitert. Irgendwann war ich wieder bei einer Zigarette am Tag, dann zwei – und schließlich wieder bei 20 Zigaretten täglich. Warum ich aufhören wollte? Der Geruch, meine Gesundheit und natürlich die Kosten waren Gründe. Aber der wahre Auslöser war ein anderer: Ich wollte mich nicht mehr länger von diesem „Stangerl“ dominieren lassen.
Wenn Rauchen den Alltag bestimmt
Ich war in Meetings oft unruhig, sobald sie länger als eine Stunde dauerten – weil ich wusste, ich brauche bald eine Zigarette. Selbst bei der Urlaubsplanung spielte das Rauchen eine Rolle: Wie lange dauert der Flug? Wie lange darf ich da nicht rauchen? Ich habe mir Ziele ausgesucht, die nicht zu weit weg waren. Damit sollte nun ein für alle Mal Schluss sein. Ich wollte nicht mehr, dass sich mein Leben um Zigaretten dreht.
Der erste Schritt: Asmoken
Eine Kollegin erzählte mir von den Asmoken Tabletten – einem Arzneimittel zur Raucherentwöhnung mit dem Wirkstoff Cytisin. Ich habe mich informiert, die Tabletten in der Apotheke gekauft und meinen Rauchstopp geplant. Ich wählte einen ganz besonderen Tag: den Geburtstag meines verstorbenen Papas – ein Montag. Ich wusste: Das ist mein Start in ein rauchfreies Leben. Mein Papa wäre stolz auf mich.
Kein abrupter Entzug – sondern sanfte Umstellung
Was mir an Asmoken gefallen hat: Ich durfte in den ersten Tagen noch rauchen. Das hat den Druck genommen. Am ersten Tag waren es 6 Zigaretten, an den folgenden nur noch 2 pro Tag. Es war kein harter Entzug – sondern ein sanfter Übergang. Und genau das hat mir geholfen.
Natürlich ist Asmoken kein Wundermittel. Man muss wirklich aufhören wollen. Aber es hat mir deutlich dabei geholfen, die bekannten Entzugserscheinungen, die ich bisher bei den Rauchstoppversuchen hatte, zu reduzieren. Ich hatte kein starkes Verlangen nach Zigaretten und auch keinen Ersatzbedarf nach Süßem oder Salzigem, wie ich das von früher kannte.
Schwierige Momente – aber keine Rückfälle
Besonders herausfordernd waren gemütliche Situationen: Sonnenschein, draußen sitzen, ein Kaffee in der Hand – da kam kurz der Gedanke: Jetzt wäre eine Zigarette schön. Aber dann hat mein Verstand übernommen: Warum eigentlich? Nur damit es wieder stinkt? Oder im Büro, wenn normalerweise die Rauchpause dran gewesen wäre, habe ich stattdessen ein Glas Wasser getrunken oder – wenn es in den Einnahmeplan passte – eine Asmoken-Tablette genommen.
Ich habe durchgebissen. Und ich habe es geschafft: Ich bin rauchfrei. Natürlich kommt hin und wieder noch dieses kleine „Zigaretten-Teufelchen“ auf meiner Schulter vorbei und flüstert: „Eine geht schon.“ Aber ich weiß jetzt, wie ich ihm widerstehen kann. Ich bin überzeugt, dass ich es dieses Mal langfristig schaffen werde, rauchfrei zu bleiben.
Ich bin wahnsinnig stolz auf mich – und ich weiß: Mein Papa wäre es auch.