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Stand der Information: Mai 2026; ASM_2026_008

Wirkung von Asmoken: Wie die Raucherentwöhnung funktioniert 

„Eine lächelnde Frau mit blonden Haaren hält ein kleines weißes Schild mit der Aufschrift ‚Rauchfrei!‘ hoch. Das Bild symbolisiert den persönlichen Erfolg und die positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität nach einer erfolgreichen Raucherentwöhnung mit Asmoken.

Illustrierte Seitenansicht eines Kopfes mit einem hell aufleuchtenden, vernetzten Gehirn – Symbol für neuronale Aktivität und mentale Stärke bei der Raucherentwöhnung mit Asmoken.

Wie wirkt Asmoken beim Rauchstopp?

Schritt 1: Was ist Cytisin bzw. Cytisiniclin?

Der in Asmoken enthaltene Wirkstoff Cytisin (Cytisiniclin) ist ein pflanzliches Alkaloid – also eine Gruppe von natürlich vorkommenden chemischen Verbindungen – aus den Goldregensamen, mit einer ähnlichen chemischen Struktur wie Nikotin. Der Wirkstoff Cytisin wird bei der Raucherentwöhnung eingesetzt, um den Körper beim Nikotinentzug zu unterstützen. 

nfografik zum Wirkprinzip von Asmoken: Darstellung von Nikotin-Rezeptoren an einer Nervenzelle. Der Wirkstoff Cytisin (weiße Punkte) besetzt die Rezeptoren und verdrängt dabei Nikotin (orangefarbene Punkte).

Was passiert im Körper während der Therapie mit Asmoken?

Schritt 2: Warum funktioniert Rauchentwöhnung mit Cytisin? 

Wirkstoff Cytisin (Cytisiniclin) verdrängt das Nikotin. Jeder Mensch besitzt Nikotinrezeptoren im Körper. Cytisin und Nikotin wetteifern um eben diese Rezeptoren. Cytisin bindet schneller und verdrängt daher allmählich das Nikotin und es gibt somit nach und nach weniger mit Nikotin besetzte Rezeptoren. Durch diese Wirkung unterstützt Cytisin den Rauchstopp und erleichtert den Nikotinentzug, weil das Verlangen nach Nikotin abnimmt.

Schematische Darstellung der Nikotinrezeptoren an einer Nervenzelle, die vollständig durch den Wirkstoff Cytisin (weiße Kreise) besetzt sind – Visualisierung der Wirkweise von Asmoken.

Wie lindert Cytisin die Entzugserscheinungen?

Schritt 3: Was passiert bei der Entwöhnung im Körper?

Nikotin verursacht die Freisetzung einiger Botenstoffe im Gehirn, wie z.B. Dopamin. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem und vermittelt Gefühle wie Freude und Zufriedenheit. Diese nikotinbedingte Dopaminausschüttung ist für die Entwicklung einer Abhängigkeit verantwortlich, da sich der Körper an diesen Mechanismus gewöhnt. Somit wird eine ständige Zufuhr von Nikotin erforderlich, um die Freisetzung von Dopamin hervorzurufen. Das erklärt auch die Entzugserscheinungen, wenn auf Nikotin verzichtet wird. Cytisin entwöhnt vom Nikotin und kann gleichzeitig die Entzugserscheinungen lindern, indem es die Dopaminfreisetzung im Gehirn unterstützt und den Rauchstopp erleichtert. 

Häufige Fragen zur Wirkung von Asmoken und Cytisin

Asmoken kann bereits in den ersten Tagen dazu beitragen, das Rauchverlangen zu reduzieren. Wie schnell die Wirkung spürbar ist, hängt jedoch von individuellen Faktoren wie Rauchgewohnheiten und Nikotinabhängigkeit ab. Wichtig ist, die Anwendung konsequent entsprechend der Gebrauchsinformation durchzuführen. 

Asmoken kann helfen, das Rauchverlangen zu verringern. Der Wirkstoff Cytisin (Cytisiniclin) bindet an Nikotinrezeptoren und kann dadurch den Entzug erleichtern. Viele Nutzer empfinden den Rauchstopp dadurch als besser kontrollierbar. 

Asmoken ist ein rezeptfreies Arzneimittel und für die Zulassung sind Wirksamkeitsstudien nötig. Cytisin (Cytisiniclin) wird seit über 60 Jahren zur Raucherentwöhnung eingesetzt und bereits millionenfach in Europa verkauft. Seit Mai 2024 ist Asmoken in Österreich erhältlich

Es handelt sich dabei um genau den gleichen Wirkstoff. Die WHO hat lediglich vor kurzem den Wirkstoffnamen von Cytisin auf Cytisiniclin geändert. Daher steht in der aktuellen Gebrauchsinformation bei Wirkstoff Cytisiniclin, bisher verwendeter Name: Cytisin. An der Zusammensetzung und Wirkung von Asmoken hat sich jedoch nichts verändert.​

Nikotinpflaster geben dem Körper weiterhin Nikotin, um Entzugserscheinungen zu reduzieren. Asmoken enthält hingegen kein Nikotin, sondern Cytisin (Cytisiniclin), welches an die gleichen Rezeptoren bindet und das Rauchverlangen schrittweise reduzieren kann. Dadurch wird der Körper beim Rauchstopp anders unterstützt als bei klassischen Nikotinersatzprodukten