Rauchen: 5 negative Auswirkungen auf die mentale Gesundheit
Rauchen ist weltweit eine der Hauptursachen für zahlreiche gesundheitliche Probleme und hat erhebliche Auswirkungen auf die physische, aber auch die mentale Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen eine starke Verbindung zwischen Tabakkonsum, Stress, Angststörungen und Depressionen.¹
Während viele Menschen zur Zigarette greifen, um kurzfristig Entspannung zu finden, verstärkt Rauchen langfristig psychische Belastungen. Hier werden fünf zentrale Auswirkungen beleuchtet und ein Weg aufgezeigt, wie man sich in nur 25 Tagen das Rauchen abgewöhnen kann.
1. Rauchen verstärkt langfristig das Stresslevel
Für viele Raucher*innen sind Zigaretten ein Mittel zur Stressbewältigung. Tatsächlich führt Rauchen jedoch zu einem erhöhten Cortisolspiegel, der langfristig den Stresslevel steigert.² Die anregende Wirkung von Nikotin löst zudem die Ausschüttung von Adrenalin aus.³ Die kurzfristige Entspannung ist oft lediglich die Linderung von Entzugserscheinungen – auf Dauer verstärkt sich so der Stresskreislauf.
2. Erhöhtes Risiko für Angststörungen
Raucher leiden zwei- bis viermal häufiger unter Angststörungen oder Depressionen als Nichtraucher.⁴ Nikotin beeinflusst die Neurotransmitter-Aktivität, was langfristig zu einer Fehlregulation des zentralen Nervensystems führen kann. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit für Panikattacken und generalisierte Angststörungen erheblich.
3. Risikofaktor für Depressionen
Eine umfassende Metaanalyse ergab, dass Raucher*innen ein um 40 % erhöhtes Risiko haben, eine Depression zu entwickeln.⁵ Während Nikotin kurzfristig Dopamin stimuliert, führt es langfristig zu einer Erschöpfung der Neurotransmitter, was die emotionale Instabilität fördert.
4. Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten
Langfristiger Nikotinkonsum kann Konzentrationsprobleme verursachen und den Stoffwechsel von Hirnzellen schädigen. Besonders ältere Raucher*innen haben ein erhöhtes Risiko für Demenz und kognitive Beeinträchtigungen, da das Rauchen auch die Blutgefäße im Gehirn beeinflusst.⁶
5. Schwierigkeiten in der Emotionsregulation
Langfristiges Rauchen kann die Fähigkeit zur Emotionsregulation stören.⁷ Raucher*innen geraten oft in einen Zyklus aus Abhängigkeit und emotionaler Instabilität, was soziale Isolation und erhöhte Reizbarkeit nach sich ziehen kann.
Asmoken – Der Weg aus der Nikotinabhängigkeit
Ein Rauchstopp kann bereits nach wenigen Wochen positive Effekte auf die mentale Gesundheit zeigen.⁸ Mit Asmoken können Raucher*innen ihre Nikotinsucht in den Griff bekommen. Das Arzneimittel unterstützt Sie über einen Zeitraum von 25 Tagen mit dem Wirkstoff Cytisin, um das Verlangen zu mindern und den Entzug mental sowie körperlich zu erleichtern.
Quellen & Verzeichnisse
¹ ÖGPB: Rauchen und psychische Erkrankungen – oegpb.at
² Parrott, A. C. (2013): Effects on stress and mood. Journal of Psychopharmacology.
³ / ⁴ Pharmazeutische Zeitung: Die Seele raucht mit – pharmazeutische-zeitung.de
⁵ PTAheute: Erhöht Rauchen das Risiko für Depressionen? – ptaheute.de
⁶ Lungenaerzte-im-netz.de: Rauchen kann Altersdemenz verursachen – lungenaerzte-im-netz.de ⁷ PubMed (2020): Smoking and emotion regulation – pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32773908/
⁸ Taylor, G. et al. (2014): Change in mental health after smoking cessation. BMJ.