Rauchen und Psyche: Wie Nikotin das Gehirn beeinflusst
Lungenkrebs ist wohl das bekannteste Risiko, das mit Rauchen in Verbindung gebracht wird. Doch Rauchen hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper, wie zum Beispiel ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko, sondern beeinflusst auch das Gehirn und die Psyche. Dies zeigt sich ganz klar in Studien. Ein weiterer Grund, mit dem Rauchen aufzuhören!
Durch Rauchen gelangt Nikotin in den Körper. Es wird zuerst über das Blut aufgenommen und findet darüber schlussendlich ins Gehirn. Dort dockt es an den Nikotinrezeptoren der Nervenzellen an und sorgt bei den Konsumierenden für die Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, wie zum Beispiel Dopamin, was als angenehm und stresslösend empfunden wird. Dieser Belohnungseffekt führt unter anderem zur Nikotin-Abhängigkeit.
Das „Rauchergehirn“ von Erwachsenen
Rauchen hat erhebliche Auswirkungen auf das Gehirn. Langfristiges Rauchen ist mit einem erhöhten Risiko für neurologische Störungen wie Demenz und Alzheimer verbunden. Diese Erkenntnis stützt sich unter anderem auf eine Studie von 2023, die besagt, dass Rauchen und die Verkleinerung des Gehirnvolumens zusammenhängen.¹
Zudem kann der Tabakkonsum die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigen und zu einer verminderten Sauerstoffversorgung führen, was sich negativ auf die kognitive Funktion – also die Denkprozesse – auswirken kann. Darüber hinaus ist Rauchen mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle verbunden – bei 20 Zigaretten am Tag ist das Risiko für einen Schlaganfall 6-mal höher.
Problem Passivrauchen
Auch Passivrauchen erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. So haben zum Beispiel Menschen, die mit Raucherinnen zusammenwohnen ein doppelt so hohes Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, wie solche, die mit Nichtrauchern zusammenleben. Raucherinnen schaden also nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern auch der Gesundheit ihrer engsten Mitmenschen.²
Die gute Nachricht: Ein Rauchstopp hat sofortige positive Folgen für Ihren Körper und Ihr Gehirn! Asmoken unterstützt Sie dabei – ganz ohne Nikotin. Stattdessen enthält es den pflanzlichen Wirkstoff Cytisin, der in 25 Tagen das Nikotin verdrängt. Durch die richtige Anwendung können Sie erfolgreich rauchfrei werden und typische Entzugserscheinungen effektiv mildern.
Quellen & Verzeichnisse
¹ Y. Chang, V. Thornton, A. Chaloemtoem et. al. (2023): Investigating the Relationship Between Smoking Behavior and Global Brain Volume. Biological Psychiatry: Global Open Science. https://www.bpsgos.org/article/S2667-1743(23)00136-2/fulltext
² World Stroke Organization: Rauchen und Schlaganfallrisiko. https://www.world-stroke.org/assets/downloads/STROKE_RISK_AND_PREVENTION_LEAFLET-SMOKING-DE.pdf
Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: Wege in die Abhängigkeit. https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/sucht/nikotinsucht/wege-in-abhaengigkeit.html
Stiftung Gesundheitswissen: Raucherentwöhnung Hintergrund. https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/wissen/rauchentwoehnung/hintergrund